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Das Vermächtnis des Zimmermanns

Das Vermächtnis des Zimmermanns Book Cover Das Vermächtnis des Zimmermanns
James L. Rubart
Roman
Gerth Medien
August 2013
Gebunden
400

Ein Stuhl, den angeblich Jesus Christus höchstpersönlich geschreinert hat? Der Antiquitätenhändler Corin Roscoe ist amüsiert, als ihm eine alte Dame diesen Stuhl vermacht. Dann passiert das Unfassbare: Ein kleiner Junge wird geheilt, nachdem er auf diesem Stuhl gesessen hat. Corin kommt ins Nachdenken: Kann es tatsächlich sein, dass dieser Stuhl die Heilungskräfte Gottes widerspiegelt? Ist es möglich, dass dadurch sogar Corins Bruder gesund werden kann, dessen Leben er einige Jahre zuvor zerstört hat? Während er noch zweifelt, erfahren andere von dem wundersamen Relikt. Und unternehmen alles, um in den Besitz des "Wunderstuhls" zu kommen ...

Vor ein paar Tagen stellte ich fest, dass hier im Blog die eine oder andere Buchbesprechnung noch fehlt, obwohl ich das Buch schon vor einiger Zeit gelesen hatte. Seltsame Dinge spielen sich manchmal in christlichen Buchhandlungen ab. 😉

Darum werde ich jetzt und in den nächsten Tagen diese eben erwähnte Besprechungen einfach mal nachholen. Nun wird sich zeigen, wie sehr mich die Bücher beeindruckt haben und ob sie mir noch entsprechend bewußt sind.

Schaun wir mal!

Auf “Das Vermächtnis des Zimmermanns” hatte ich schon sehnsüchtig gewartet, nach dem ich bereits das Vorgängerbuch des Autoren James L. Rubart “Das Haus an der Küste” verschlungen hatte (Buchbesprechung HIER).

Um es wieder einmal vorweg zu nehmen, “Das Vermächtnis des Zimmermanns” ist wie “Das Haus an der Küste” ein Buch, das man wirklich nur aus physikalischen Beweggründen heraus aus der Hand legen wird. James L. Rubart hat es wiederum verstanden, zumindest mich, von der ersten Seite an zu fesseln.

Wie er das geschafft hat?

Na, mit einem spannenden und gut geschriebenen Buch! 😉

Doch Ernst jetzt!

Der Plot ist rel. schnell erzählt. Ein Antiquitätenhändler, der auch sein Päckchen zu tragen hat, bekommt von einer älteren Dame einen Stuhl auf Kommission angeboten. Sie behauptet jedoch, dass dieser Stuhl “vom berühmtesten Zimmermann der Weltgeschichte” gebaut worden wäre: von Jesus Christus persönlich. So, wie wir es vermutlich auch gewesen wären, ist Corin Roscoe (der Händler) sehr skeptisch, ob diese Aussage denn wahr sein kann.

Er nimmt den Stuhl an, aber es ist klar, dass er die Geschichte der alten Lady nicht glaubt. Doch dann setzen sich Personen auf diesen Stuhl und werden geheilt. Das macht Corin neugierig und er beginnt der Sache auf den Grund zu gehen. Wie es sich für einen spannenden Roman gehört, hat unser Held natürlich mit Gegenspielern zu tun, die den Stuhl für eigene, recht eigennützige Zwecke, in ihren Besitz bringen wollen.

Das ganze entwickelt zu einem echten kleinen Krimi und zeigt einmal mehr, dass sich biblische Inhalte sehr gut in einem Roman verarbeiten lassen, der auch ein breiteres Publikum anspricht. Und dabei kommt er, anders als heute am “normalen” Buchmarkt üblich, ohne verworrende Verschwörungstheorien mit unbekannten und unheimlich geheimen Sekten / Bruderschaften / Orden etc. aus.

Die Inhalte dienen eben nicht als nützliches Instrument für den Romanmarkt, sondern werden durchaus ernst genommen.

Um es vorweg zu nehmen: Wer theologische “Probleme” damit hat, dass ein “Stuhl heilen” kann, den kann ich beruhigen. Diese Diskrepanz löst Rubard im “Das Vermächtnis des Zimmermanns” letzlich wieder auf und alles wird gut. 😉

Dann viel Spaß beim Lesen!

Bis demnächst

Andreas

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Andreas König

Blogger, Freelancer, ehem. Buchhändler. Interessiert. Selbstdenker.

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