DLP Folge 7: Das Philosophenschiff (Ein Experiment)

Wenn aus Buchtiteln Geschichten werden. Das literarische Puzzle bei Buch38.de. Aufgabe: Es gilt eine Anzahl vorgegebener Buchtitel nahtlos in eine Kurzgeschichte zu integrieren.
Herausforderung angenommen!


Folge 7: Das Philosophenschiff (Ein Experiment)

In den Wellen der unendlichen Weiten des Ozeans segelte

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Das Philosophenschiff

, ein Ort der Erkenntnis und der Kontemplation. An Bord versammelten sich Denker aus allen Ecken der Welt, um über die großen Fragen des Lebens nachzudenken.

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“Mir geht’s gut, wenn nicht heute, dann morgen”

, murmelte der alte Weise, während er auf dem Deck spazierte und über die Sterne am Horizont nachdachte. Seine Worte waren ein Echo der Gelassenheit, die er in seinem Herzen trug, eine Gelassenheit, die er durch Jahre der Reflexion und des Studiums erlangt hatte.

Ein junger Student näherte sich ihm mit einem besorgten Blick.

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Nie wieder? Schon wieder!

, seufzte er und ließ seinen Kopf sinken. Der alte Weise lächelte sanft und legte eine Hand auf seine Schulter. “Manchmal scheinen die Dinge sich zu wiederholen, aber jedes Mal tragen wir die Möglichkeit in uns, anders zu handeln, anders zu denken. Das ist die Essenz des Lebens: die ständige Chance zur Veränderung und zum Wachstum.”

Währenddessen versammelten sich in der Kajüte andere Denker, um über

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Warum die Welt keinen Frieden findet

zu diskutieren. Die Diskussion war intensiv und leidenschaftlich, jeder brachte seine eigenen Einsichten und Perspektiven ein. Doch trotz aller Bemühungen schien die Antwort auf diese Frage immer noch ungreifbar zu sein.

In einem anderen Teil des Schiffes versammelten sich Kunstliebhaber, um über

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Die Kunst, zu glauben

zu sprechen. Sie betrachteten Gemälde und Skulpturen, tauchten ein in die tiefen Emotionen und Überzeugungen, die hinter jedem Werk verborgen lagen. Für sie war der Glaube nicht nur eine Frage der Religion, sondern auch eine Quelle der Inspiration und des Ausdrucks.

Während all dies geschah, saß ein junger Arzt in der Bibliothek des Schiffes und studierte

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Stretching – Die Anatomie verstehen

Er war fasziniert von der Komplexität des menschlichen Körpers und dem Potenzial, durch Bewegung und Dehnung Heilung zu finden. Für ihn war das Verständnis der Anatomie nicht nur eine wissenschaftliche Aufgabe, sondern auch eine spirituelle Reise zur Verbundenheit von Körper und Geist.

So segelte das Philosophenschiff durch die Weiten des Ozeans, ein Ort der Reflexion, des Lernens und der Inspiration für alle, die an Bord waren. Jeder fand seine eigene Reise des Wissens und der Erkenntnis, während sie gemeinsam die unendlichen Geheimnisse des Universums erkundeten.

Ende (der Geschichte)

Anfang (des Blogbeitrages)

Wer bisher meine anderen literarischen Puzzle Geschichten gelesen hat, wird es vielleicht bemerkt haben: Die obige Geschichte ist ein wenig anders, als die sonst von mir verfassten. Vielleicht wurde es auch gar nicht bemerkt. Ich selbst erkenne natürlich die Unterschiede zu meinen sonstigen Erzählungen und vor allen Dingen, meinem Schreibstil.

Und somit nähern wir uns langsam zu der Erklärung, warum der heutige Beitrag von mir mit dem Zusatz “Ein Experiment” versehen wurde: Die Geschichte habe ich nicht selbst erdacht, sondern sie wurde von KI (Künstlicher Intelligenz) geschrieben.

Erst mal sacken lassen? – Ja, das kann ich gut verstehen. Auch ich habe etwas geschluckt, als das Ergebnis meiner KI Anfrage in Sekundenschnelle auf dem Bildschirm erschien.

Es ist kein nobelpreisverdächtiges, literarisches Meisterwerk geworden, das steht sicher außer Zweifel. Aber dennoch ist erstaunlich – finde ich – wie schnell es die “künstliche Intelligenz” geschafft hat, zu jedem Buchtitel zumindest ein paar Sätze zusammenzustellen, die durchaus einen Sinn ergeben.

Einerseits ist das höchst erstaunlich, anderseits jedoch auch erschreckend. Immer mehr müssen wir als “normale” Menschen an allem Zweifeln, was uns im Laufe des Tages so vorgesetzt / vorgegaukelt wird. Wer kann denn schon sicher sein, ob das Bild, der Text, das Video, die Nachrichten, ob dies nicht alles in irgendeiner Weise manipuliert oder sogar schlichtweg erlogen und frei erfunden ist?

KI wird derzeit überall hochgespielt und gehypt ohne Ende. Ja, sie ist faszinierend und hat ein unglaubliches Potential. Das steht außer Frage.

Doch was ich mich frage: “Ist das auch gut so?”

Wozu wird diese Intelligenz zukünftig noch verwendet werden? Welche Auswirkungen hat sie auf Grund ihres Schaffens auf die Welt?

Die spannendere und vermutlich sogar noch viel wichtigere Frage bei alle dem ist aber: Wie wird sich diese Intelligenz mit ihrer “schönen neuen Welt” auf uns Menschen selbst, unser Denken und Handeln auswirken?

Wenn mir klar wird, dass ich ganz viel (oder sogar nichts) mehr glauben, für wahr ansehen kann. Was macht das mit mir? Was macht das mit mir und meinem Weltbild? Wie wirkt sich das auf mein Grundvertrauen zu den Medien, zur Welt, zu meinen Mitmenschen aus? Werden wir zu alles anzweifelnden Lebewesen, die nichts und niemandem mehr trauen, alles nur noch voller Skepsis sehen?

Ehrlich? Das macht mir Angst.

Ich weiß, dass Angst ein schlechter “Ratgeber” ist. Ich werde mich davon auch nicht so stark beeinflussen lassen, dass sie mein Leben regieren wird. Aber ohne Einfluss bleiben diese Erkenntnisse selbstverständlich nicht.

Und damit sind wir wieder bei einem meiner Lieblingsthemen: Ist “konservativ” (im besten, positiven Sinne!) wirklich so wenig erstrebenswert? Negativ betrachtet wird Konservatismus heutzutage mit “ewig gestrig”, “rückwärtsgewandt” übersetzt und gleichgesetzt. Das halte ich für völlig falsch.

Konservativ kommt von konservieren, bewahren. Und was konserviert man normalerweise? Nur das, was sich lohnt konserviert, bewahrt zu werden. Alles Dinge, die gut sind. Erst dann wird man sie fallenlassen, wegwerfen, wenn etwas Neues, Besseres seinen Nutzen bewiesen hat und damit zeigt, dass es klug ist, nun das Neue, Bessere zu nutzen und zu bewahren, zu nutzen.

Meine Beobachtung ist jedoch, dass in der heutigen Zeit, Neues per se immer und sofort als besser eingestuft wird. Wer es zuerst richtig nutzt, kommt damit voran – und macht die meiste Kohle damit. Denn darauf läuft es doch immer wieder hinaus.

Ob das, was man da so voller Begeisterung übernimmt, auch letztendlich hilfreich und sinnvoll ist, danach wird selten gefragt. Und wenn es wirklich gemacht wird, ist dies eben das oben beschriebene “rückwärtsgewandte, gestrige” Denken.

Das ist es, was das Potential hat, mir Angst zu machen. Denn diese “Denke” hat sich, meiner Beobachtung nach, schon sehr in der Gesellschaft und auch in unseren Köpfen breit gemacht.

Was dagegen hilft?

Nicht Nach-Denken, sondern Selber denken. Viel lesen. Mit Menschen ins Gespräch kommen. Besonders auch mit denen, die die Dinge anders sehen. Fragen stellen. Nachfragen.

Und nach der echten Wahrheit forschen! Mehr können wir letztendlich nicht tun.

Oder doch?

Ende (des Blogbeitrags)


Mitwirkende: Die Aufsteiger der Woche 6/2024

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Das Philosophenschiff

Mit diesem großen Werk schließt Michael Köhlmeier an seinen Bestseller “Zwei Herren am Strand” an. Zu ihrem 100. Geburtstag lädt die Architektin Anouk Perleman-Jacob einen Schriftsteller ein und bittet ihn darum, ihr Leben als Roman zu erzählen. In Sankt Petersburg geboren, erlebt sie den bolschewistischen Terror. Zusammen mit anderen Intellektuellen wird sie als junges Mädchen mit ihrer Familie auf einem der sogenannten…

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Mir geht’s gut, wenn nicht heute, dann morgen.

Fast ihr ganzes Leben hat Erika Freeman in New York verbracht, dann sitzt sie eines Abends in der Talkshow von Dirk Stermann, «Willkommen, Österreich», und verzaubert ihren Gastgeber und die Nation. Im hohen Alter lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt Wien, jeden Mittwoch kommt Dirk sie nun besuchen, um sich mit ihr bei Kipferln und Melange über Gott und die Welt zu plaudern, und aus diesem erzählten Jahrhundertleben einen so…

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Nie wieder? Schon wieder!

Im Chor der scheinbar Aufgeklärten heißt es »Nie wieder!«. Um die abstoßende Wirklichkeit wegzureden, verkünden politische Verantwortungsträger inbrünstig: »Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz!«. Doch statt »Nie wieder!« erleben wir ein »Schon wieder!«. Und zunehmend ist der Antisemitismus nicht nur rechtsextrem. Heute , so Michael Wolffsohn, hat er Geschwister: bei Linksextremisten, deren…

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Warum die Welt keinen Frieden findet

Der Wunsch nach weltweitem Frieden ist ebenso redlich wie verständlich. Doch er führt auch dazu, dass uns aufflammende Konflikte und Kriege in Schrecken versetzen – ganz besonders, wenn sie in geografischer Nähe auftreten, wie es seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine der Fall ist.
Sehen wir also der Realität ins Auge, fordert der renommierte Militärexperte Carlo…

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Die Kunst zu Glauben

Frank Berzbach schreibt über die Kunst, zu glauben und macht dabei faszinierende Entdeckungen in der Welt der Musik, Literatur, Kunst und Architektur. Die edle Ausstattung dieses Buches spiegelt die lebensverändernde Kraft, die in ihm liegt.
Als Wissenschaftsjournalist versteht es Frank Berzbach, komplexe spirituelle, philosophische, psychologische und geschichtliche Zusammenhänge auf unterhaltsame und tiefgründige Weise zu…

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Stretching – Die Anatomie verstehen

Tschüss Bewegungsmangel – hallo Geschmeidigkeit!
Ob Sport, Reha oder Homeoffice: Stretching ist das ideale Training. Gerade zu langes und häufiges Sitzen kann auf Dauer zu Rückenschmerzen und verspannten Schultern führen. Dieses Buch enthält über 100 effektive Übungen und 30 Workouts für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene. Der Clou: Stretching wird aus dem anatomischen Blickwinkel…

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Andreas König

Blogger, Freelancer, ehem. Buchhändler. Interessiert. Selbstdenker.

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